Formosa Oolong
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FAQ ~ Antworten auf haufig gestellte Fragen unserer Kunden

F: Wieso ist die letzte Lieferung nach 10 Tagen noch nicht angekommen?
A: Eine Lieferung aus Taiwan per Luftpost bzw. Luftpaket nach den meisten euopäischen Ländern dauert in der Regel 5-15 Tage, falls das Zollamt des Zielortes eine Stichprobe vornimmt, kann sich diese Zeit, nach unseren Erfahrungen, bis auf 28 Tage verlängern. Bisher ist aber noch keine einzige Lieferung bei uns verloren gegangen.

F: Muss ich Zoll bezahlen, wenn ich Tee bei Ihnen kaufe?
A: Die Details uber die Wertgrenzen im Bereich des Zollrechts konnen Sie gern auf der Webseite des deutschen Zollamts entnehmen, für deren Inhalt übernehmen wir jedoch keine Haftung: http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/sonstiges/index.html#gewerblich_fragen18

 

F: Wie lange kann man die Tees denn zu Hause aufbewahren?
A: Das hangt von den Bedingungen zu Hause ab. Folgende Punkte sind zu beachten:
Schutz vor Oxidation : Verwenden Sie Vakuum-Verpackungen, dichte Behalter, mindestens jedoch Gummibander oder Kuchenklammern.
Schutz vor Licht : Verwenden Sie Teedosen, oder z.B. undurchsichtige Verpackungen (wie die von Teahome) .
Schutz vor Feuchtigkeit : Vakuum-Verpackungen, trockene Lagerung (Der Kuhlschrank ist zwar sehr gut gegen Alterung/ Oxidation von besonders blumig-grunen Hochbergtees, aber es kann leicht Feuchtigkeit eindringen. Außerdem sollte man die Teeblätter nicht mit der Hand, sondern mit dem Teeloffel aus der Packung heraus nehmen.

Wird der Tee nur langsam verbraucht und ist er nicht optimal geschutzt, sollte man nicht mehr als 300g, höchstens 600g Tee gleichzeitig geoffnet haben.

Die Aufbewahrungsdauer ist unterschiedlich. Weniger gerostete Sorten halten nicht so lange, starker gerostete Sorten halten, bei gleichen Lagerbedingungen, langer.

Meine sehr blumigen Teahome Tees lasse ich ungern langer als sechs Monate geoffnet. Sie lagern in meiner Kuche in einer Vakuum-Teedose. Lieber trinke ich sie so schnell wie moglich, aber mit vollem Genuss, aus. Gerostete Sorten schmecken mir, bei gleichen Voraussetzungen, noch nach 9-12 Monaten relativ gut. Ein ungeoffneter Tee behalt seinen Geschmack etwa anderthalb bis zweieinhalb Jahre, je nach Sorte (blumig bis stark fermentiert). Aus diesen Gründen habe ich hohstens drei Sorten Tee gleichzeitig offen, die jeweils unter 300g wiegen.

Wie gesagt, es hangt von vielen verschiedenen Faktoren ab, und deswegen kann man nur Richtwerte angeben.

F: Welche Tees sind zusätzlich zur Fermentation auch noch geröstet?
A: Fast alle Tees bei Teahome werden mehr oder weniger (an)gerostet. Dadurch wird der grasige Geschmack wie bei dem Grüntee enorm reduziert und den Geschmack als oolongtypisch aufgewertet.

Die Frage dabei ist nur, "wie stark" ein Tee gerostet wird. Wenn das "Backen" oder "Rösten" allein zur Verfeinerung dient, dann geben wir diesen in der Regel nicht extra in der Produktbeschreibung an.

Wenn es aber zu der wesentlichen, vorteilhaften Eigenschaft des jeweiligen Tees beiträgt, dann wird es deutlich erwähnt, wie z.B. der "Alishan Oolong", "Liebhaber Oolong" oder "Dongdong Oolong Nostalgie, nussig" etc.

F: Wann gibt es neue Ernten? Was soll ich bestellen?
A: Wir bekommen jedes Jahr zwei grosse Ernten, wobei die "Nebensaison- Produkte" als Abwandlungsware mit entscharfter abkühlenden Eigenschaft von Hauptsaisonprodukten bzw. für große Teebeutelmarken in Taiwan nicht dazu gezählt werden, jeweils am Ende Mai und Ende Dezember, einhergehend mit vielen Auszeichnungen bei einigen saisontypischen Wettbewerben im Fachkreis.

Bei Interesse konnen Sie unseren zweimal im Jahr ¡V jeweils zur Ernte - erscheinenden Newsletter per Email bestellen.

Es ist immer ratsam, am Anfang kleine Probepackungen für die in Frage kommenden Teeprodukte zu nehmen, welche Ihnen ersteinmal interessant und gleichzeitig fremd erscheinen, da sicher Ihre Lieblingssorte unter den verschiedenen Sorten dabei ist.

F: Kommt Matcha nicht aus Japan? Warum gibt es ihn auch bei Teahome?
A:"Matscha" (oder Matcha) bedeutet nichts anderes als "Pulvertee", die japanische Aussprache stammt sogar aus der Chinesischen.

Für Europär verkörpert der Matcha traditionell eine japanische Tee- Spezialität. Unser Matcha ist im Gegensatz zu einem exklusiven japanischen Matcha in der Regel viel schlichter.
Teahome[DE] Matcha ist ein Pulver-Grüntee aus der Formosa Oolong Teepflanze. Er schmeckt gut, und hat einen edelbitterem Geschmack - ein Tee für den Alltag, bei dem auch das Preis-Leistungsverhaltnis stimmt. Der Teahome[DE] Matcha ist ein guter Tee: Frisch, leicht lieblich und ehrlich. :-)

F: Wieso gibt es bei Teahome[DE] nur Tee direkt aus Taiwan?
A: Da die Portokosten innerhalb Europas teurer sind als von Taiwan nach Europa, wäre es für unsere Kunden nicht günstiger, die Ware aus Berlin zu bekommen. Deshalb wird die Ware nur direkt aus Taiwan verschickt. Eine fachgerechte Frischhalte- und Lagertechnik ist für unseren Tee ein äusserst wichtiges Kriterium. Das können wir in Berlin nicht besser leisten. Daher ist in näher Zukunft kein Lager fur Teewaren in Berlin geplant. Wir wollen direkt gute und preiswerte Ware unseren Kunden zukommen lassen. Zusätzliche Transportwege und Lagerzeiten würden den Grundpreis nur erhöhen.

In einem normalen Teeladen in Berlin kostet beispielsweise ein gleichrangig guter Tee mit Sicherheit das Drei- bis Vierfache. Zur Einfuhrsteuer kommen dann noch die Lagerung, Miete, Betriebs- und Personalkosten hinzu. So gesehen ist fur Sie der Weg des Direktimports immer noch der gunstigste und attraktivste Weg.

F: Chinesischen Namen von Personen haben oft sehr schöne Bedeutungen. Tragen die Teebezeichnungen (Alishan usw.) auch schöne Bedeutungen mit sich? (von S.L. am 04.05.2007)
A: Alishan (A-Li-Shan)= Der A-Li-Berg.
Ali hiess ein mutiger, kühner Jäger-Hauptling vom Stamm "Tsao" in den Mittelgebirgen Taiwans, der nach der Legende des Ortes vor etwa 250 Jahren lebte. Alishan (Der Ali-Berg) wurde nach ihm benannt und besteht geographisch eigentlich aus 15 Bergen mit einer Durchschnittstemperatur von 3-10,7 Grad Celsius. Dies ist ein besonders gunstiges Klima fur den Anbau der exklusiven "Hochberg Oolongs".

Da die Anbauflache in diesem Gebirge sehr gering ist, erreichen die Tees auf dem heimischen Markt unglaublich hohe Preise. Auch andere Hochberg-Teesorten sind nach ihren Anbauorten benannt: Tsuefeng, Lishan, Shanlinshi, Dongding, Luku etc.

Tees, die nicht von besonderen Anbauorten stammen, werden üblicherweise lediglich nach ihren Sorten, wie z.B. Jinshun, Oolong oder Sichichun, als Unterscheidung genannt.

Den meisten erhältlichen Tees werden entweder traditionelle Produktnamen aus der Geschichte zugeordnet, oder sie sind nach besonderen Verarbeitungstechniken benannt , wie zum Beispiel der Grüntee "Pi Luo Chun" (verdankt desen Namen einem Kaiser) , der "Dong Fang Mei Ren" (bedeutet "Schonheit des Ostens" und ist ein stark fermentierter Sommertee, ein "Hon Cha" (roter Tee) oder "Schwarztee" nach europäischem Verständnis. Oder aber der "Alt-Dongding (= Dongding Oolong Klassiker) " (erfährt ein medium (d.h. 30%~45%) Fermentation, gehört somit den Klassikern an in der Formosa Teefamilie) .

F: Was ist "Kung Fu Cha"?
A: Kung-Fu = Arbeit, Kunst, Bemühung; Cha = Tee ( Umschrift aus Madarin, wobei "Dée" dem Südfujian- Dialket und "Tsá" dem Kantondialekt entspricht.)

Es handelt sich hier um eine entspannende und gleichzeitig genussvolle Art des Teetrinkens. Oolong Tee mit seinen großen, aufwednig verarbeiteten Blättern eignet sich besonders gut fur diese Art der Zubereitung. Dies hat sich aus der Geschichte und den Traditionen der sudchinesischen Teeanbauregionen entwickelt. In China gibt es diesbezuglich eine einschlägige, gut 1500 Jahre Entwicklungsgeschichte, aus der sich eine Vielzahl von Zubereitungsverfahren für Gourmet- Tees etabliert hat.

F: Was brauche ich für den Kung- Fu- Cha Teegenuss?
A: Der typische Kung- Fu- Cha ( von mir "Oolong Espresso" genannt ) benotigt unbedingt eine Umgieskanne oder als Anpassung ein Umgießprozess.

Das besser geeignete Material der Teekanne ist bei Hochbergtees Keramik ( z.B. Li Shan). Bei klassischen Tees sollte die Kanne aus Ton sein (z.B. Yi-Xing Kannchen), nicht zuletzt wegen ihrer besonderen thermischen Entwicklung durch die winzige Größe der Kannen und die speziell selektierte Tonerde.

Die Steinkannen sind aus eigener Erfahrung aufgrund des diversen, freisetzbaren Kalkgehaltes des Steines etwas umstritten.

Durch das besondere Material kommen die jeweiligen Vorzüge der Tees, wie die intensive und subtile Nachsüsung oder der blumig erfrischende Duft, viel leichter zur Geltung.

Für Tee mit Blüten könnte man auch eine Glaskanne nehmen, da die Entfaltung des Armoas an Blüten mit einer relativ längerer Ziehzeit (sprucht länger als 10 Sek.) ohne besondere Therme-Entwicklung gelingt.

Das richtige Verhältnis:
Tee Volumen : Wasser Volumen=1:3 ~ 1:5
Die üblichen Kung- Fu- Cha Teekannemn sind nur faustgross.

1. Aufguss ca. 10~15 Sekunden ziehen lassen => Dann ihn in die Umgiesskanne einschenken (oder in einer Trinktasse umgießen), anschliesend in die kleinen Trinkbecher verteilen. Manche trinken den ersten Aufguss nicht und schutten ihn weg, ich personlich finde das zu schade.
2. Aufguss ca. 5~6 Sekunden=> Dann den selben Prozess wiederholen für das Umgiessen.
3. Aufguss ca. 3 Sekunden=> Dasselbe wiederholen.
4. Aufguss ca. 3 Sekunden=> Dasselbe wiederholen.
5. Aufguss ca. 5~6 Sekunden=> Dasselbe wiederholen.
6. Aufguss ca. 10~15 Sekunden=> Dasselbe wiederholen.
Mit dieser Anleitung müsste eigentlich jeder einen guten Kung- Fu- Cha zubereiten konnen.

Die Wassertemperatur spielt hierfür eine sehr entscheidende Rolle für die Qualität der Aufgüsse. Die Norm- Angabe 75-95¢XC bietet einen Spielraum, mit dem jeder selbst nach Geschmack experimentieren kann. Mineralwasser ist übrigens nicht immer das Beste für Oolong Tee nach meinen eigenen Erfahrungen, es hängt sehr von den Bestandteilen und den Teesorten ab. Aus einfachen, marktüblichen Wasserfiltern kann man auch gutes Wasser fur Kung- Fu- Cha gewinnen.

Ich kann Sie nur aufmuntern: Immer persönlich für Ihre eigene Präferenz ausprobieren! Denn, es gibt Tees, die allen Schmecken, aber wasfür und wie ein Tee einem individuell am besten schmeckt, ist doch noch nie einfach gewesen.

F: Schmeckt Oolong anders als marktübliche Grüntees ?
A: Das ist eine einfache Frage, die Antwort darauf konnte jedoch kompliziert werden.

Oolong Tee unterscheidet sich von den anderen Schwarztee- oder Grünteesorten, da grosen Wert auf die Verarbeitung gelegt wird. Fur guten Oolong Tee werden hingegen die anderen Teesorten zusatzliche Arbeitsschritte benötigt.

In der Regel wird die Fermentation sowie die Rostung bei der Produktion und Verarbeitung des rohen Tees eingesetzt. Dabei ist die Rostung etwas anderes als das reine Erhitzen, das bei Grüntees zum Stoppen chemischer Reaktionen verwendet wird. Bei manchen Sorten, insbesondere denen aus Nantou, werden die Blatter zusatzlich noch gerollt, was einer gleichmäßigen Verarbeitung in Blatt und besseren Ästhetik sowie Lagerfähigkeit dient.

Oolong Tees von der subtropischen Insel Formosa sind für diese zwei Verfahren besonders typisch. Wahrend die auf dem Markt ublichen Oolong Tees aus China noch überwiegend eher stark fermentiert und gerostet sind, vertreten die taiwaner Teebauern seit etwa 25 Jahren eine leichte, blumige Nuance, die durch sehr feine Fermentations- und Röstungsschritte zustande kommen.

F: Wie soll man eine neue Yi-Xing Teekanne vor der ersten Benutzung behandeln? (D.M. am 11.01.2007)
A: Hier ein guter Tipp für die "Behandlung" vor der ersten Anwendung des neuen Kännchens: Nehmen Sie frisch gebrauchte, feuchte Teeblatter, wobei es auch mit neuem Tee gut geht jedoch hierfür zu schade ist, und machen Sie damit ein Wasserbad für das neue Kännchen. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

1. Die Teekanne muss innen und aussen dicht von Teeblattern umgeben sein.
2. Das Wasserbad bei mittlerer Hitze aufkochen und dann 20 min. köcheln lassen.
3. Um Kalkflecken auf der Kanne zu vermeiden, sollte das Kochwasser vorher gefiltert werden, oder die fertig gekochte Teekanne aber mit sauberem Tuch gründlich aufpolieren.

Nach dieser Behandlung hat man ein Teekännchen frei von fremden Gerüchen z.B. aus der Töpferei oder Lagerung.

F: Wieso ist meine "schwarze Perle" nicht pechschwarz? (C.P. am 05.02.2008)
A: Der "schwarze" Yixing-Ton sieht generell nicht pechschwarz aus. Ein dunklerer Ton ist bei Natur-Tonerde kaum möglich. Wir können Ihnen daher leider auch kein schwarzeres Kannchen anbieten. Das "schwarze" Yixing-Kannchen wird jedoch durch stetigen Gebrauch fast ausnahmslos dunkler. Dies wird durch Feuchtigkeit, Fettfilme und die Farbpigmente des Tees erreicht. Auf dem unten genannten Foto gibt es zwar etwas Farbdifferenz, ist hier jedoch das Verhaltnis von Farbe zur Farbe leicht zu erkennen.
http://www.teahometw.com/book/pot/C200.jpg

Es ist seit Jahrhunderten Tradition, dass jede renommierte Yixing Töpferei ihre eigenen Rezepte für die Mischung ihrer Tonware erforscht und besitzt. Jedoch besteht dabei die grünsätzliche Tonerde der Yixing-Ware (also die Tonerde aus der Gegend Yixing, Provinz Jiangsu) immer aus folgenden drei Wunsch-Fraben: Violett ( µµ¬â ,"Zisha", spricht Lila-Braun), Rot ( ¬õªd , mehr ein Ziegel-, bzw. warmes Rot) und Grün ( ¥»¤sºñªd , Duan-Ni ¬qªd , die etwas zwischen Grau-Grün-Blau liegende Farbgebung).

Die jeweilige Zusammensetzung bestimmt dann die Endfarbe. Eine authentische Yixing Teekanne hat keinen synthetischen Zusatz in der Tonerde. Es ist jedoch eine gangige Methode, den modernen Tonwaren "Farben" in Form von natürlichen Metalloxiden beizumischen (Mangan- oder Kobaltoxide farben zum Beispiel die Tonerde "schwarz".) Nicht zu vergessen hat jeder Töpferei eigenen Stempel wie eine Unterschrift meistens auf dem Außenboden der Teekannen zu versehen.

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